Residenzen
Im Rahmen von schau.Räume wird ein- bis zweimal im Jahr eine künstlerische Residenz vergeben, bei der eine partizipative, performative Installation von regionalen und internationalen Künstler*innen im und vor dem schau.Räume Lab geschaffen wird. Die Installation bleibt für ein bis zwei Monate vor Ort.
Residenz: 8.März bis Mitte April 2026. Elisa Vladilo.
Titel: Queer-feministische Linien
Queer-feministische Zeilen“ ist ein relationales Kunstprojekt von Elisa Vladilo,
das auf dem Projekt “Rhyme of Origin” basiert und Menschen verschiedener Kulturen, die am selben Ort leben, partizipativ zur Teilnahme offensteht. Das Projekt wurde bereits mehrfach in verschiedenen Ländern umgesetzt, sowohl im öffentlichen Raum als auch in Kunsträumen. Anlässlich des Frauentags am 8. März 2026 wird das Projekt in Villach realisiert und dabei ein queer-feministischer Fokus gesetzt: Im Vorfeld werden Personen, die im queer-femnistischen Kontext aktiv sind, eingeladen mitzuwirken. Die von den Personen vorgeschlagenen Gedichte bzw. Texte, die eingereicht werden, sollen von Schriftstellerinnen* sein und thematisch Gender, Identität, Begehren und Feminismus aufgreifen.
In einer gemeinsamen Aktion werden die Texte auf die vorbereiteten Planen gebracht, wobei auch noch Stellen frei gelassen werden um die Installation von Besucher*innen während der Ausstellung zu erweitern.
Eröffnung der Installation am Sonntag, 8. März um 11 Uhr, schau.Räume, Draupromenade 6, Villach.
Öffnungszeiten: dienstags, 10-14 Uhr und donnerstags, 14-18 Uhr. Ausstellungsdauer bis Mitte April.
vergangene Residenzen
Residenz: 12. September bis 7. Oktober 2025. Kerstin Bennier.
Titel: 51.100
Im Jahr 2023 sind ca. 85.000 Frauen und Mädchen weltweit ermordet worden, mehr als die Hälfte von ihren engen Familienmitgliedern. Das sind im Schnitt 140 Femizide pro Tag. Kerstin Bennier macht diese schockierende Statistik im Rahmen einer mehrtägigen Residenz bei schau.Räume in Villach sichtbar. Mit ihrer partizipativen Installation 51.100 schafft sie fragil und raumgreifend zugleich einen visuellen Zugang zur Thematik und lädt das Publikum während der darauffolgenden Ausstellung zur begleiteten Weitergestaltung ein.
Eröffnung der Installation am Freitag, 12. September um 19 Uhr, schau.Räume, Draupromenade 6, Villach.
Öffnungszeiten: dienstags, 10-14 Uhr und donnerstags, 14-18 Uhr. Ausstellungsdauer bis Dienstag, 7. Oktober.
Einladung zum Gespräch: Femizide – welche Rolle spielt das Thema in unserer Gesellschaft?
Dienstag, 30. September 2025, um 18 Uhr, mit: Christina Kraker-Kölbl (Frauenhaus Villach), Anita Ottacher (EqualiZ Villach, Demo StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt), Barbara Ambrusch-Rapp (Kuratorin der Installation), Moderation: Rosalia Kopeinig (schau.Räume)
Die StopDemo gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* organisiert von Equaliz hält am Montag, 6. Oktober um ca. 16:30 Uhr bei schau.Räume.
Residenz 27. September 2024 bis 10. November 2024. Barbara Ambrusch-Rapp
Titel: „Liebe Grüße aus Villach ein fempath_global in New York City“
Die zweite Residenz war von Barbara Ambrusch-Rapp mit dem Titel „Liebe Grüße aus Villach ein fempath_global in New York City“ im Herbst 2024 zu erleben. In den schau.Räumen wurde das Projekt in zwei Teilen gezeigt und umgesetzt: Einerseits als eine performative Installation „Guerilla Art Exhibition“. Andererseits wurde bei der Finissage eine Performance als performative Intervention im öffentlichen Raum umgesetzt. Im Vorfeld der Performance konnten die Austellungsbesucher*innen Plätze in Villach nennen, die dann als Performanceorte von Barbara Ambrusch-Rapp bespielt wurden. Anliegen und Interesse der Ausstellung und Performance waren die mangelnde Repräsentation historischer Frauen im öffentlichen Raum. Kartensujets: Sheida Samyi, Guerilla Art Exhibition und Performance: Barbara Ambrusch-Rapp, Kostüme: Michaela Wuggenig
Residenz 2. Februar bis 1. März 2024. Marco Lipuš
Titel: „Obdach/Shelter”
Marco Lipuš, Fotograf, startete mit der ersten Residenz Anfang 2024 mit seinem Projekt „Obdach/Shelter”, das von der Kärntner Kulturstiftung prämiert wurde. Lipuš nutzte Fensterflächen für diese Videoinstallation, das Obdachlosigkeit sichtbar machte und „auf die weit verbreitete Ignoranz gegenüber Menschen, die auf der Straße leben, hinweist“. Seine Videoinstallation war als Projektion auf den Scheiben der schau.Räumen zu sehen.
schau.Räume wird gefördert von: BMKÖS, Land Kärnten – Abteilung Kunst und Kultur; Stadt Villach – Abteilung Kultur und Diversität.
