Mathilde Martens

Mathilde Martens (1835-1911) war Malerin und Gründerin des 1. Frauenvereins in Villach.

Als sie dazu aufrief einen Frauenverein zu gründen, hatten Frauen nicht einmal das Recht, sich in Versammlungen zu organisieren. Im Salon Mathilde Martens möchten wir uns mit Gründen auseinandersetzen, warum und wofür wir uns heute zusammenschließen, verbinden und solidarisieren. Welche Themen veranlassen uns dazu? Was wollen wir verändern?

Zur Künstlerin Mathilde Martens
Ihr Vater hatte die Academia di Belle Arti in Vendig besucht. Im familiären Umfeld fanden sich noch andere Kunstschaffende, die wohl den künstlerischen Weg von Mathilde Martens mitgeprägt haben.
1856 rief sie zur Gründung eines Frauenvereines auf, zur Rettung einzelner Mädchen vor dem "moralischen Verderben".
Ihre Emanzipation als Künstlerin erfolgte in langsamen Schritten.
Der Großteil der Kunstwerke entstand nach 1870, sie wurde zur anerkannten "Bildnismalerin".
Ab 1876 verlegte sie ihren Wohnsitz nach Wien, wo sie mit der Malerei ihren Lebensunterhalt verdiente.
Als Restauratorin konnte sie sich als Künstlerin profilieren.
1894 kehrte sie nach Kärnten, Mauthen im Gailtal zurück.
(Aus: Alexandra Schmidt (Hg.), 2013. Drautöchter. Villacher Frauengeschichte(n). Klagenfurt: Verlag Johannes Heyn, Seite 75-79)

Veranstaltungshinweis und Link zu den weiteren Veranstaltungen:
Dienstag, 28.11.2023 18:00 – 20:00
SALON MATHILDE MARTENS: Wofür verein-en wir uns?

Videogrußbotschaft von Mathilde Martens


Dieses Projekt wurde gefördert von: BMKÖS - Kultur, Land Kärnten - Kultur, Stadt Villach - Kultur.
In Kooperation mit dem Kunst Raum Villach.