Maria Bauernschmidt

Maria Bauernschmidt (1891-1979) setzte sich als bildende Künstlerin in Villach und München für das Recht auf Eigenständigkeit ein.

Sie bestand darauf, ihre Werke mit ihrem eigenen Namen zu unterzeichnen, anstatt, wie zu ihrer Zeit üblich, mit dem den Namen ihres Mannes. Eine Zeit, in der es für Frauen schwer war, überhaupt eine eigene Ausstellung zu bekommen oder ihre Werke zu verkaufen. Im Salon Maria Bauernschmidt möchten wir gemeinsam erforschen, was unser eigener Name für uns bedeutet, wer ihn uns gab und warum es für uns (un)wichtig ist ihn zu behalten.

Zur Künstlerin Maria Bauernschmidt
Besucht in München die grafische Lehr- und Versuchsanstalt. Sie studiert Fotografie.
1915-1930 lebt sie abwechselnd in München, Kärnten und Wien und verkauft auch ihre Bilder, was in dieser Zeit noch nicht zur Selbsverständlichkeit gehörte.
1934 Austellungsbeteiligung in der Herbstausstellung des Künstlerhauses mit dem Bild "Kaktusblüte", welches gleich von der Stadt Wien angekauft wurde.
1937 Ausstellungsbeteiligung der Urania Ausstellung im Festsaal, Kasino Villach, mit einem Knabenportrait und einer Landschaft.
Derzeit gibt es Arbeiten von ihr im Stadtmuseum Villach in Kooperation mit dem Kunst Raum Villach in der Ausstellung Spuren zu sehen.
(Quelle: Olivia Clementschitsch, privat)

Veranstaltungshinweis und Link zu den weiteren Veranstaltungen:
Samstag, 02.12.2023 18:00 – 20:00
SALON MARIA BAUERNSCHMIDT: Wem gehört dein Name?

Videogrußbotschaft Maria Bauernschmidt


Dieses Projekt wurde gefördert von: BMKÖS - Kultur, Land Kärnten - Kultur, Stadt Villach - Kultur.
In Kooperation mit dem Kunst Raum Villach.