schau.Räume_global: Rassismus

4. - 9. Dezember 2017 Villach AT


Die in Peru entwickelte und realisierte Produktion EL QUE NO TIENE DE INGA, TIENE DE MANDINGA wurde von schau.Räume initiiert und wurde in einem leerstehenden Haus in Villach gezeigt. Dabei wanderte das Publikum von Raum zu Raum und erlebte darin Tanz, Installation und Mikrotheater zum Thema Rassismus. Darüber hinaus wurden durch Workshops, einem Vortrag und Publikumsgespräche mit regionalen Gästen auch Dialoge über Diskriminierung in Österreich angeregt. Der Fokus wurde dabei auf Diskriminierung im Zusammenhang mit der Genderthematik, mit dem Minderheiten-, wie auch Migrationsthema gelegt. Im Vordergrund steht hier die Schaffung eines transkulturellen Raums, der durch den globalen Dialog in Bezug auf die Thematik Rassismus erzeugt wird.

Veranstaltungsort: Widmanngasse 30, 9500 Villach
Montag, 4. 12., 18:00 Biografieworkshop
Dienstag, 5. 12., 18:00 Aufführung mit anschließendem Publikumsgespräch und Gespräch mit feministischen Einrichtungen
Mittwoch, 6. 12., 18:00 Biografieworkshop
Donnerstag, 7. 12., 18:00 Aufführung mit anschließendem Publikumsgespräch und Gespräch mit slowenischen Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen
Freitag, 8. 12., 18:00 Aufführung mit anschließendem Publikumsgespräch und Gespräch mit spanisch sprachigen Community,  Künstler_innen und Kulturarbeiter_innen
Samstag, 9. 12., 18:00 Vortrag zum transkulturellen Raum: Erol Yildiz, 20:00 Aufführung

Konzept und künstlerische Leitung schau.Räume_global: Katrin Ackerl Konstantin
Biografieworkshops und Organisation: Rosalia Kopeinig
Assistenz: Andreas Hudelist
PR: Ulrike Wöhlert
Übersetzungen: Pia Kulmesch, Maria Piedad Guerrero Arjona und Christine Krautzer
Künstlerisches Konzept von „El que no tiene de inga, tiene de mandinga“: Grupo D´Arte
Tanz und Schauspiel: Mauricio Rueda und Charlotte Giusti
Fotos: Jhon Nilton Pedraza
Videos: Juvenal Zamalloa

Programmdetails...

Das Projekt wurde gefördert von: Bundeskanzleramt, Österreichische Botschaft Lima, Land Kärnten, Stadt Villach.


schau.Räume_global ist eine Intervention in einem Leerstand einer Stadt zu einem marginalisierten Thema, welches global von Künstler_innen und Wissenschaftler_innen festgelegt wird. Danach wird das Projekt nach Östererich eingeladen und Teile davon ebenfalls als Intervention präsentiert. Eine genaue Beschreibung des Formats schau.Räume_global finden Sie hier.