schau.Räume_global

schau.Räume_global widmet sich einem globalen Dialog zu einem marginaliserten Thema.Die Thematik wird dabei aber nicht vom schau.Räume Team festgelegt, sondern von der kooperierenden KünstlerInnengruppe im entsprechenden Land. Wie wird das Land dabei ausgewählt? Die Verbindung zu dem anderen Land ist ein sogenannter Guide, der sowohl in Österreich als auch in jenem Land über einen längeren Zeitraum wohnte oder arbeitete. Dieser Guide schlägt die Person bzw. Gruppe im anderen Land vor. Darüber hinaus fungiert der Guide in Folge als Begleitpersonen, gegebenenfalls auch als Dolmetscher_in.
Durch die Realisierung von schau.Räume_global wird ein gegenwärtiger Diskurs in beiden Ländern zur gewählten Thematik angestrebt, da nach der Realisierung im jeweiligen Land der schau.Raum nach Österreich eingeladen und auch hier gezeigt wird.

Ein "Transkultureller Raum" soll so geschaffen werden. Darüber hinaus wird mittels der Biographieworkshops erschlossen, in welchem Ausmaß das behandelte Thema auch im hiesigen kulturellen Umfeld als tabuisiert erlebt wird. Durch diesen Prozess sollen zusätzlich ethnisch-nationale Erzählungen in Frage gestellt werden: Dabei wird ein transkultureller Aspekt beleuchtet, der die Kontextabhängigkeit von tabuisierten Themen in Bezug auf Gemeinschaften und die Zusammenhänge transparent macht. Dabei wird unter der Berücksichtigung „kulturübergreifender Tabugebundenheit sozialen Verhaltens“ ein Dialog intendiert um die singulären Positionen der Künstler_innen in einen diskursiven, transkulturellen Kontext zu überführen.